Weltsprache Englisch



Englisch hat sich im vergangenen Jahrhundert zur Weltsprache Nummer eins entwickelt und wird in allen Teilen dieser Welt verstanden, so auch in Alaska und Kanada. Sieht man vom Chinesischen einmal ab, ist das Englische die am häufigsten gesprochene Sprache weltweit, wobei die Sprecher, welche Englisch als Zweitsprache beherrschen, mit eingerechnet sind.

Die Ausprägung des Englischen hat im Laufe der Jahrhunderte vielerlei Nuancierungen erfahren. Vergleicht man das britische Englisch mit dem amerikanischen Englisch, werden die Unterschiede offenkundig. Der Englischunterricht in Europa orientiert sich in erster Linie am britischen Englisch. Lernt man die Sprache indes als Ausländer in Amerika, sind die dort vorherrschenden Besonderheiten bei Aussprache und Wortschatz Ausschlag gebend. Doch noch viele weitere Varietäten des englischen Idioms haben sich in den einstigen Kolonien ausgebildet. Das Englisch, welches in Australien gesprochen wird, orientiert sich zwar am Commonwealth Englisch, lässt jedoch auch Eigenheiten des amerikanischen Englisch zu. Die Besonderheit des australischen Englisch – auch Strine genannt – reflektiert die vorherrschende Tendenz zu Diminutiven und abgekürzten Ausdrucksformen. Diese Tendenz ist auch im nahe gelegenen Neuseeland zu beobachten.

Auch in Kanada gehört Englisch zur wichtigsten Verkehrssprache und kann hier erlernt werden. In vielen ehemaligen Kolonien des britischen Empire haben sich zum Teil ganz eigene Varianten entwickelt, die als Pidgin-Sprachen bekannt sind. Dies sind Sprachen die sich aus zwei nicht näher verwandten Sprachen heraus entwickelt haben und im Zuge der Kolonisierung fremder Länder auch durch den Kontakt zwischen dem Englischen und den heimischen Sprachen gebildet haben und sich durch eine stark vereinfachte Grammatik auszeichnen. Viele von ihnen haben sich im Laufe der Zeit zu voll ausgebildeten Kreolsprachen entwickelt, welche für sich eigenständige Sprachen mit starken englischen Anteilen bilden.